„Wir trauen uns gegen jeden Gegner zu, etwas zu holen!“

Profis
15.10.2026

Vor unserem nächsten Auswärtsspiel der Zweitliga-Saison 2026/2027 am kommenden Samstag (13:00 Uhr) beim VfL Wolfsburg in der Volkswagen Arena haben wir die Einschätzungen von Cheftrainer Frank Schmidt aus der Pressekonferenz für Euch zusammengefasst. HIER gibt’s die PK vom Donnerstagvormittag außerdem in voller Länge im Video!

Frank Schmidt…

…zur personellen Situation:

„Maximilian Breunig und Sirlord Conteh sind klar – sie brauchen noch ein bisschen. Auch Marnon Busch wird nicht zur Verfügung stehen, nachdem er kurzfristig mit Achillessehnenproblemen ausgefallen ist. Mikkel Kaufmann musste ja aufgrund muskulärer Probleme im letzten Spiel ausgewechselt werden. Auch Budu Zivzivadze ist noch fraglich. Er hatte diese Woche Knieprobleme. Da müssen wir kurzfristig schauen, ob es reicht.“

…über die neuen Anforderungen in der 2. Liga: 

„Jede Woche gibt es neue Anforderungen, neue Gegner, verschiedene Stärken und auch Schwächen. Darauf stellen wir uns natürlich ein. Wir wissen, dass Wolfsburg eine Mannschaft ist, die den Anspruch hat, sehr dominant zu spielen. Viele kurze Pässe, viel Ballbesitz und eine hohe Passquote zeichnen sie aus, aber auch im Umschalten sind sie gefährlich – gerade über zwei extrem schnelle Außenbahnen. Angeschoben wird auch immer von den Außenverteidigern, die Robert Glatzel füttern, der dann auch trifft. Also gibt es Gründe, warum sie bis hierhin die zweitmeisten Tore in der Liga geschossen haben. Aber ja, sie haben auch genauso viele Treffer bekommen wie wir. Zwölf Gegentore sind auch für Wolfsburg zu viel, wie bei uns auch. Natürlich muss man davon ausgehen, dass sie als Mannschaft immer besser zusammenwachsen. Aber Fakt ist eben auch, und das hat man gerade jetzt im Spiel in Nürnberg gesehen, dass es immer wieder Phasen gibt, in denen die Wolfsburger den Gegner auch mal reinlassen. Und dann müssen wir da sein. Entsprechend haben wir diese Woche trainiert und die Schwerpunkte gesetzt, um genau auf dieses Spiel vorbereitet zu sein.“

…über den VfL Wolfsburg und dessen höheren Kaderwert:

„Der Kaderwert interessiert mich nicht. Wir haben es jetzt nach den ersten schweren Spielen geschafft, eine gute Stabilität zu finden, gerade auch in der Defensive. Und wir trauen uns gegen jeden Gegner zu, auch etwas zu holen. Da schauen wir nicht auf Kaderwerte oder darauf, wie groß das Stadion ist, sondern schauen, dass wir unsere eigenen Abläufe hinbekommen und unsere Leistung auf den Platz bringen. Trotzdem ist es in der zweiten Liga so, dass du auch jedes Spiel verlieren kannst, wenn du eben nicht die Intensität oder Qualität auf den Platz bekommst. Deswegen interessieren mich solche Gedanken nicht. Wir stehen jetzt knapp vor Wolfsburg. Und natürlich ist unser Anspruch, in Wolfsburg so zu spielen, dass wir auch nach dem Spieltag noch vor ihnen stehen.“

…über die beiden ehemaligen FCH Profis Robert Glatzel und Hauke Wahl beim VfL: 

„Es ist schon sehr lange her und wenn man die Spieler fragen würde, dann haben sie nicht nur die Zeit bei uns im Kopf, sondern auch die Erfahrungen aus ihren nächsten Schritten, die sie in ihrer Karriere gemacht haben. Ich glaube, dass das mindestens genauso wichtige Schritte waren wie bei uns. Wenn man beide Spieler zu der Zeit betrachtet, als sie bei uns gespielt haben, dann waren sie natürlich noch nicht auf dem Level. Sie haben sich einfach weiterentwickelt. Oder anders gesagt: Jetzt spielen sie eine ganz wichtige Rolle bei einem Verein, der eine gewisse Größe und den Anspruch hat, nach dem Abstieg aus der Bundesliga direkt wieder aufzusteigen. Das tun sie mit ihrer Erfahrung, ihrer mentalen Stärke und ihren Qualitäten. Robert Glatzel ist unfassbar gut in der Luft, gerade am zweiten Pfosten. Darauf sind wir auch bei Flanken vorbereitet. Das ist eine absolute Stärke im Sechzehner. Hauke Wahl ist ein ganz wichtiger Faktor. Das war er immer schon, aber ich glaube, dass er sich über die Jahre noch weiterentwickelt hat, gerade in der Spieleröffnung, beim Erkennen von Räumen und natürlich auch mit seiner Erfahrung, eine Abwehr zu dirigieren.“