„Wir müssen den Fokus auf unser Spiel legen!“

Profis
08.05.2026

Vor unserem letzten Auswärtsspiel der Bundesligasaison 2025/2026 beim 1. FC Köln am kommenden Sonntag (17:30 Uhr) haben wir die Einschätzungen von Cheftrainer Frank Schmidt aus der Pressekonferenz für Euch zusammengefasst. HIER gibt’s die PK außerdem in voller Länge im Video!

Frank Schmidt…

…zur personellen Situation:

„Leart Paçarada und Sirlord Conteh fallen weiterhin aus, das ist klar. Jonas Föhrenbach konnte logischerweise noch nicht mit der Mannschaft trainieren. Wir tun alles dafür, dass er unter Umständen spielen kann, es ist also nicht ausgeschlossen. Aber am Ende liegt es an ihm selbst, wie es dann aussieht – auch daran, wie er mit einer möglichen Maske zurechtkommt. Das werden wir in den nächsten zwei Tagen testen und besprechen. Dann ist es so, dass Mathias Honsak seit gestern oder vorgestern wieder im Training ist. Er könnte eine Option sein. Christian Conteh ist auch wieder da. Marnon Busch hat im letzten Training einen Schlag bekommen. Da müssen wir mal schauen, wie sich das in den nächsten Tagen entwickelt. Yannik Wagner wird wieder bei der U19 dabei sein.“

…über die Herangehensweise vor dem Auswärtsspiel in Köln:

„Es ging nicht darum, dass wir über mögliche Konstellationen reden, sondern darum, dass wir nach dem Spiel gegen die Bayern noch im Rennen sind. Genau das wollten wir erreichen. Aber wir rechnen nicht und reden uns auch nichts schön oder zurecht, so wie wir es gerne hätten. Wir haben einen Auftrag: Wir wissen, dass wir auswärts in Köln spielen und dieses Spiel gewinnen müssen. Das ist das Einzige, was wir beeinflussen können. Natürlich wissen wir auch, dass unsere unmittelbaren Konkurrenten schon einen Tag vorher spielen. Schauen wir mal, was da passiert. Aber wir müssen den Fokus auf unser Spiel legen! Das ist auch ganz klar so mit der Mannschaft besprochen worden. Wir müssen ähnlich auftreten wie in den letzten Wochen, wie auch letzte Woche, um den Sieg zu holen.“

…über den kommenden Gegner 1. FC Köln:

„Ihre absolute Stärke ist, dass sie vorne meist mit vier Offensivspielern agieren. Die lauern im Pressing. Wenn sie den Ball erobern, geht es ganz schnell. Egal, ob das Said El Mala ist, ob das Linton Maina ist, ob das Marius Bülter ist, ob das Jakub Kamiński ist oder Luca Waldschmidt – das sind alles Spieler, die unheimlich schnell umschalten können, die stark im Torabschluss sind und den direkten Weg suchen. Da müssen wir aufpassen, dass wir unnötige Ballverluste in unserer Spieleröffnung vermeiden. Dass wir nicht unnötig ins Zentrum hineinspielen – das hatten wir diese Woche im Training. Da ist es noch zu häufig passiert. Aber genau deswegen trainiert man das Ganze: Damit Fehler passieren und man die Mannschaft darauf hinweisen und es ihr auch zeigen kann. Genau das darf uns nicht passieren. Da ist dann das Training Mittel zum Zweck. Es ist aber auch eine Mannschaft, die versucht, Fußball zu spielen, die in der Spieleröffnung sehr variabel und offensiv ausgerichtet ist, mit hochstehenden Außenverteidigern. Das beinhaltet wiederum die Chance für uns, genau dort Räume zu bekommen, wo wir auch in München erfolgreich waren – nämlich nach Ballgewinnen schnell umzuschalten. Je nachdem, wie das Risiko-Chancen-Verhältnis aussieht, kann es ein Spiel werden, in dem es ums Pressing, um Balleroberungen und ums Umschalten geht. Und da müssen und wollen wir einfach den besseren Tag erwischen.“

…über FCH Torjäger Budu Zivzivadze:

„Ich nehme ihn als erleichtert wahr. Gerade für Stürmer ist es wichtig, dass sie treffen. Ich denke, das sieht man bei ihm ja auch: Mit jedem Erfolgserlebnis, das er zuletzt gehabt hat, ist er sicherer und selbstbewusster geworden. Er ist nicht nur torgefährlich, sondern er macht Bälle fest und gewinnt offensiv Zweikämpfe. Das ist durch nichts zu ersetzen, wenn ein Spieler ein Erfolgserlebnis hat – auch im Sinne der Mannschaft. Deswegen hat er jetzt diese Portion Leichtigkeit in seinem Spiel. Wenn man seine Aktionen sieht, dann denkt er nicht nach. In den Wochen davor, in der Zeit, in der er nicht getroffen hat, fängst du irgendwann an nachzudenken. Kritik hilft dann auch nicht unbedingt, weil du vielleicht noch mehr nachdenkst. Aber er ist befreit. Und da wollen wir ihn in seinem Tun und Handeln auf keinen Fall bremsen.“