Nach dem 3:3-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart haben wir die Stimmen von Cheftrainer Frank Schmidt, Arijon Ibrahimovic, Christian Conteh und Eren Dinkci für Euch eingefangen.
Frank Schmidt:
„Ich finde, dass wir bis zum 1:0 eigentlich gezeigt haben, was wir heute vorgehabt haben. Wir haben eine knappe Abseitschance gehabt, wo wir das erste Mal hinter die Linie gekommen sind. Dann machen wir den Fehler, verlieren den Ball, und dann lässt sich der VfB Stuttgart die Chance nicht entgehen. Wir sind Tabellenachtzehnter und haben schon ein paar Spiele nicht mehr gewonnen. Ich finde, wir haben uns nicht so präsentiert, wie man es vielleicht erwartet. Wir haben ein paar Minuten gebraucht, aber dann sind wir zurückgekommen und haben ein schönes Tor durch Eren Dinkci erzielt. Dann gehen wir in Führung durch einen Elfmeter und die Stuttgarter machen vor der Halbzeit noch den Ausgleich, auch durch einen Elfmeter. Wir wollten dann in der zweiten Halbzeit dafür sorgen, dass es ein wildes Spiel wird, denn wenn es kontrolliert zugeht, haben wir gegen den VfB Stuttgart keine Chance. Da ist der VfB besser und uns überlegen. Da haben sie mehr Qualität als wir. Aber wenn wir unser Spiel spielen können, dann hat man gesehen, dann ist alles möglich. Natürlich war es eine knappe Abseitsentscheidung beim Freistoß für uns und gut, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Dann machen wir den Führungstreffer, in einer Phase wo es ausgesehen hat, dass es heute möglich ist, einen Sieg zu holen. Wir haben dann auch noch ein oder zwei Konterchancen, wo wir leider nicht zum Abschluss kommen. Dann fällt das finale 3:3. Das hat mich geärgert, dass wir einfach das Zentrum nicht dichtbekommen. Da waren wir nicht gut positioniert und das lässt Deniz Undav sich nicht entgehen. Und zum Schluss gab es noch die Kopfballchance für uns durch Adam Kölle, da wäre der Führungstreffer möglich gewesen und zum Schluss noch der Schuss des VfB, den Diant Ramaj gut hält. Ein Kompliment an meine Mannschaft! Wir sind nicht vom Erfolg verwöhnt die letzten Wochen gewesen. Wir wollten ein emotionales Spiel. Das haben wir bekommen bis zum Schluss. Deswegen nehmen wir die Leistung mit und müssen jetzt mit allem, was wir haben, genauso mit der gleichen Einstellung, aber auch mit der Art und Weise, wie wir uns die Chancen erspielt und erarbeitet haben, versuchen, einen Gewinn daraus zu erzielen. Aber natürlich müssen wir in Zukunft verhindern, dass wir drei Gegentore bekommen.“
Arijon Ibrahimovic:
„Ich bin glücklich, dass wir einen Punkt geholt haben. Ich glaube, heute wäre auch mehr drin gewesen. Aber wie gesagt, wir sind glücklich über den Punkt. Wir machen da weiter. Und jetzt liegt der Fokus auf nächster Woche! Zweifel an dem Elfmeter hatte ich keine. Ich wollte unbedingt ein Tor machen, daher habe ich mir den Ball geschnappt. Ich habe es im Training immer wieder geübt. Ich bin überglücklich über mein erstes Bundesligator. Jetzt heißt es einfach weitermachen!“
Christian Conteh:
„Ich denke, dass wir ein gutes Spiel auf den Platz gebracht haben. Ich habe dann ärgerlicherweise den Elfmeter verschuldet, aber wir sind trotzdem wieder zurückgekommen. Dann kassieren wir kurz vor Schluss noch den Ausgleich aber im Großen und Ganzen war es ein gutes Spiel von uns. Ein Punktgewinn gegen die Stuttgarter ist sehr gut, aber dem Spielverlauf und unserer Leistung nach hätten wir das Spiel heute auch gewinnen können. Wir versuchen darauf aufzubauen und nächste Woche in Bremen wieder alles zu geben.“
Eren Dinkci:
„Nach dem Unentschieden in der letzten Minute überwiegt heute eher der Ärger, aber trotzdem nehmen wir den Punkt mit und machen weiter so. Wir wollten unser Spiel aufziehen und den Stuttgartern die Kontrolle nehmen und das hat auch sehr gut funktioniert heute. Das Spiel heute gibt uns Selbstvertrauen und hat uns gezeigt, dass wir auch gegen eine Mannschaft, die oben mitspielt, mithalten können. Darauf müssen wir aufbauen.“