Die „Roten Teufel“ zu Gast auf dem Schlossberg!

Profis
07.10.2026

Nach der verlängerten Länderspielpause empfängt unser FCH zum 7. Spieltag der 2. Bundesliga an diesem Freitag um 18:30 Uhr den 1. FC Kaiserslautern auf dem Schlossberg. Das Team aus der Pfalz gehört zu den traditionsreichsten Vereinen in Fußball-Deutschland und traf in der Vergangenheit bereits mehrfach auf den 1. FC Heidenheim 1846.

Die „Roten Teufel“ starteten mit zwei Unentschieden (jeweils 0:0 gegen Wolfsburg und den KSC) in die Saison 2026/27. In den darauffolgenden Partien (gegen St. Pauli, Darmstadt und Braunschweig) ging die Mannschaft von Cheftrainer Torsten Lieberknecht als Gewinner vom Platz. Lediglich am 5. Spieltag musste die Mannschaft aus Kaiserslautern eine 0:3-Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg hinnehmen. Mit einer Ausbeute von elf Punkten stehen die Lauterer aktuell dadurch, mit nur zwei Punkten Rückstand auf unseren FCH, auf dem 5. Tabellenplatz.

Besondere Erfolge und Persönlichkeiten des deutschen Fußballs

Der 1. FC Kaiserslautern blickt auf eine lange und erfolgreiche Vereinshistorie zurück. Gleich viermal gewann der FCK die Deutsche Meisterschaft – zuletzt spektakulär im Sensationsjahr 1998. Unter dem damaligen Trainer Otto Rehagel sicherte sich Kaiserslautern als Aufsteiger direkt die Meisterschale und damit eine historische Einmaligkeit im deutschen Profifußball! Neben der Meisterschaft hat sich der FCK auch im DFB-Pokal einen Namen gemacht: 1990 und 1996 gewann der Verein diesen. Im Jahr 2024 standen die „Roten Teufel“ als Zweitligist sensationell erneut im Finale, mussten am Ende jedoch eine knappe 0:1-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen hinnehmen.

Neben Trainerlegende Otto Rehhagel haben auch zahlreiche bekannte Spieler beim 1. FC Kaiserslautern Vereinsgeschichte geschrieben. Dazu zählen unter anderem Fritz Walter, Kapitän des deutschen Weltmeisterteams von 1954 und bis heute Herz und Seele des FCK sowie sein Bruder Ottmar Walter. Auch Andreas Brehme, deutscher Siegtorschütze im WM-Finale 1990, prägte den Verein nachhaltig, sowohl als Spieler als auch später als Teammanager der „Roten Teufel“. Miroslav Klose feierte in Kaiserslautern seinen Durchbruch zum Nationalspieler, während Olaf Marschall als Publikumsliebling und Torjäger maßgeblich zum Meistercoup von 1998 beitrug.