„Aus unseren Chancen mehr Kapital schlagen!“

Profis
23.10.2026

Für unseren 1. FC Heidenheim 1846 steht am Samstag das nächste Heimspiel der Zweitliga-Saison 2026/2027 an. Um 13:00 Uhr gastiert zum ersten Mal der FC Energie Cottbus in unserer Voith-Arena. Für FCH Mitglieder und Sponsoren gibt es noch Tickets in unserem Ticket-Onlineshop. Wir haben die wichtigsten Aussagen von Cheftrainer Frank Schmidt aus der Pressekonferenz vor dem Duell für Euch zusammengefasst. HIER gibt’s die PK vom Freitagvormittag außerdem in voller Länge im Video!

Frank Schmidt…

…zur personellen Situation:

„Insgesamt sieht es gut aus. Maximilian Breunig und Sirlord Conteh fallen nach wie vor aus. Marko Zrilic ist leider krank und der Rest war diese Woche im Training.“

…über das erste Aufeinandertreffen mit dem FC Energie Cottbus:

„Es ist schön, dass so ein Verein es schafft, aus dieser Region mit Leidenschaft und Zusammenhalt wieder in den Profifußball zurückzukommen. Es ist immer etwas Besonderes, wenn man das erste Mal gegeneinander spielt. Trotzdem sind wir am neunten Spieltag und jeder versucht jetzt einfach, seine Position zu finden und weiter zu punkten. Das ist das, was uns beschäftigt. Nach den letzten Spielen muss nicht unbedingt die Leistung der Grund für die Ergebnisse gewesen sein, sondern eher unsere Effektivität und Effizienz. Dass wir diese Spiele nicht auf unsere Seite ziehen konnten, bedeutet für uns jetzt, dass wir wieder ein Heimspiel gewinnen wollen. Deshalb haben wir uns insbesondere mit der aktuellen Mannschaft und weniger mit der Geschichte beschäftigt.“

…über die sportliche Situation des Gegners:

„Die Cottbusser spielen sehr mutigen Fußball. Sie sind keine Aufsteiger, die sich erst einmal hinten reinstellen und ein Ergebnis halten wollen, sondern eine Mannschaft, die vor allem in der Offensive mutig spielt. Sie haben sehr offensive Außenbahnen und Außenverteidiger mit hohem Tempo. Natürlich haben sie einige Spieler, die zuletzt gute Scorerpunkte gesammelt haben, vor allem Justin Butler und Tolcay Ciğerci mit seinem linken Fuß. Aber auch die anderen Spieler, gerade auf der Sechserposition, wie zum Beispiel Lukas Michelbrink Leonardo Bittencourt mit seiner Erfahrung. Alle kämpfen jetzt für die zweite Liga, um dort bestehen zu können. Das sieht man in jedem Spiel. Deswegen habe ich auch gesagt, dass wir gewarnt sind. Wir wollen und müssen auch mal wieder in Führung gehen. Aber selbst dann ist das Spiel logischerweise noch nicht entschieden. Auch darauf müssen wir uns einstellen. Auf der anderen Seite wollen wir unsere Stärken einbringen. Wir haben uns in den ersten acht Spielen sehr viele Chancen erspielt. Jetzt müssen wir den Ball wieder konsequenter über die Linie drücken und aus unseren Chancen mehr Kapital schlagen. Das ist ein Thema, an dem wir ständig arbeiten. Wichtig ist, nicht nur in den Hauptphasen gut zu verteidigen, sondern auch in wichtigen Situationen – zu Beginn des Spiels, kurz vor der Halbzeit oder in anderen Phasen. Das sind die Themen, die wir diese Woche noch einmal besprochen haben. Das müssen wir morgen vollumfänglich auf den Platz bekommen. Dann können wir mit einer guten Leistung auch wieder drei Punkte holen.“

…über seinen Trainerkollegen Claus-Dieter „Pele“ Wollitz:

„Ich kann mich an ein oder zwei Spiele gegen Osnabrück erinnern, vielleicht waren es auch drei. Das ist allerdings schon sehr lange her, zu Drittligazeiten. Claus-Dieter Wollitz ist, ohne ihn genau zu kennen, ein Typ, der schon mehrfach Trainer in Cottbus war und den Verein aus der Regionalliga zurück in den Profifußball geführt hat. Leidenschaft und Authentizität machen ihn aus. Wenn man die Mannschaft jetzt in der zweiten Liga sieht, muss man sagen: Sie ist bereit, alles zu geben. Das hat natürlich auch mit dem Trainer zu tun, der das vorgibt und einfordert. Ich glaube, dass er von den Spielern kompromisslosen Einsatz verlangt. Darauf müssen wir uns einstellen: Auf eine leidenschaftliche Mannschaft. Cottbus hat eben auch einen sehr leidenschaftlichen Trainer.“