Endlich steht für unseren 1. FC Heidenheim 1846 am morgigen Freitag das nächste Heimspiel der Zweitliga-Saison 2026/2027 an. Um 18:30 Uhr gastiert der 1. FC Kaiserslautern in unserer Voith-Arena. Wir haben die wichtigsten Aussagen von Cheftrainer Frank Schmidt aus der Pressekonferenz vor dem Duell für Euch zusammengefasst. HIER gibt’s die PK vom Donnerstagvormittag außerdem in voller Länge im Video!
Frank Schmidt…
…zur personellen Situation:
„Die drei Spieler, die bei der Nationalmannschaft waren (Alessandro Vogt, Frank Feller und Budu Zivzivadze Anm. d. Red.), sind erst seit gestern beziehungsweise heute zurück. Wir werden kurzfristig schauen, in welchem Zustand sie sind und welche Rolle sie morgen im Spiel einnehmen können. Klar ist, dass Sirlord Conteh und Maximilian Breunig definitiv ausfallen. Bei Marcel Costly warten wir heute noch ab. Es kann aber auch sein, dass wir ihn erst nächste Woche wieder dazunehmen. Ansonsten sind alle an Bord.“
…über die Länderspielpause:
„Die Länge der Länderspielpause war so vorgegeben und daraus haben wir das Beste gemacht. Wir hatten zwei gute Testspiele (gegen den VfB Stuttgart und die Würzburger Kickers Anm. d. Red), konnten aber auch ein paar Tage frei machen. Für mich war entscheidend, in der Vorbereitung auf Kaiserslautern, dafür zu sorgen, dass der Wettkampfcharakter schnell wieder zurückkommt. Klar sind Testspiele gut, aber freitagabends zu Hause gegen den 1. FC Kaiserslautern ist dann etwas anderes – von der Intensität und vom Zweikampfverhalten her. Das haben wir diese Woche in den Fokus gesetzt. Wir haben also die Länderspielpause angenommen, bestmöglich genutzt und sind davon überzeugt, dass wir morgen ab 18:30 Uhr bereit sind.“
…über den 1. FC Kaiserslautern und die eigene Herangehensweise für das Spiel:
„Wir haben zehn Tore in drei Heimspielen geschossen und somit Lösungen gefunden. Wir wissen natürlich, dass Kaiserslautern bislang nur vier Gegentore kassiert hat und davon drei allein in Magdeburg. Es ist schon herausragend, wie stabil sie gespielt haben. Aber wir arbeiten weiter an den eigenen Stärken. Ich glaube, dass das ein großer Unterschied ist und dass wir da Schritte nach vorne gemacht haben, auch in der Variabilität und der Zusammensetzung der Mannschaft. Da haben wir unterschiedliche Möglichkeiten und haben uns in jedem Spiel große Chancen erspielt und auch unsere Tore gemacht. Damit sollten wir uns beschäftigen. Kaiserslautern hat auch Tempo in der letzten Reihe, kann schnell umschalten und große Spieler bei Standardsituationen. Das sind die Dinge, auf die wir uns einstellen. Wir wollen unbedingt diesen vierten Heimsieg! Wir dürfen ihn aber nicht so wollen, dass man verkrampft, sondern müssen in unseren Abläufen bleiben, die wir zuletzt gezeigt haben. Sowohl in den letzten Spielen in der zweiten Liga als auch zuletzt gegen die Kickers aus Würzburg im Testspiel, gerade in der ersten Halbzeit. Dieses Selbstbewusstsein, aber auch diese Bereitschaft zur Arbeit, die Tiefenläufe, die Sprints – das müssen wir an den Tag legen. Es gibt aber natürlich auch ein Spiel nach Ballverlust und das war auch Schwerpunkt in vielen Trainingssituationen: Aggressivität und Zweikampfverhalten nach Ballverlust - das brauchen wir morgen gegen Kaiserslautern.“
…über seinen Trainerkollegen Torsten Lieberknecht vom FCK:
„Das ist schon Wahnsinn. Wir kennen uns seit der U15-Nationalmannschaft, da haben wir das erste Mal zusammengespielt, wie auch bei der U20-WM in Australien. Als er Trainer bei Braunschweig war, haben wir lange nicht gewonnen. Dann hat sich das ein bisschen gedreht und ich konnte die Bilanz verbessern. Es ist jetzt nicht so, dass wir jede Woche Kontakt haben, aber das ist wie bei guten Freunden, die man nicht so oft sieht: Wenn man sich sieht, dann freut man sich. Ich glaube, das war bei uns immer so. Aber eins ist auch klar: Morgen geht es um den sportlichen Erfolg, um die Punkte. Die will er haben, die wollen wir haben und entsprechend werden die Mannschaften auch auftreten.“