Vor dem ersten Heimspiel der neuen Zweitliga-Saison 2026/2027 am morgigen Samstag (13:00 Uhr, Voith-Arena) gegen den VfL Osnabrück haben wir die wichtigsten Aussagen von Cheftrainer Frank Schmidt aus der Pressekonferenz für Euch zusammengefasst. HIER gibt’s die PK außerdem in voller Länge im Video!
Frank Schmidt…
…zur personellen Situation:
„Personell sieht es sehr gut aus. Bis auf den Langzeitverletzten Sirlord Conteh fällt nur noch Adam Kölle aus. Das bedeutet, dass Mikkel Kaufmann und Leart Paçarada diese Woche ins Training eingestiegen sind, aber natürlich noch ein bisschen Zeit brauchen, um wieder zu 100 % fit zu sein.“
…über die Vorfreude auf den Saisonstart:
„Es geht wahrscheinlich allen gleich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer der 18 Zweitligisten sagt, sie haben keine Lust und sie haben keine Vorfreude auf den Saisonstart. Es ist eine sehr lange Vorbereitung. Da steht, wenn du beginnst, ein großer Berg vor dir, der absolviert werden muss. Das ist jetzt vorbei. Und wenn du dann so viele Testspiele hast, so viele Trainingseinheiten, neue Spieler wieder integrierst, in unserem Fall einen Abstieg auch zu verarbeiten hast, dann willst du einfach wissen: Sind wir bereit für den Saisonstart? Aber noch mal, das geht allen anderen gleich. Deswegen glaube ich, wissen die wenigsten, wo sie genau stehen. Du brauchst dann das erste Mal so eine Tagesform, damit du gleich gut in die Saison startest. Wir haben es am Ende der letzten Saison gesehen, wie sehr wir um jeden Punkt gekämpft haben, den wir gebraucht haben. Man kann es auch anders formulieren. Wir sind den Punkten am Ende hinterhergerannt, die uns am Anfang, in der Mitte, nach der Vorrunde gefehlt haben. Und deswegen hat jetzt jeder im Kopf, natürlich erfolgreich in die Saison starten zu wollen. Und da bietet sich die erste Chance morgen gegen Osnabrück.“
…über den Rückhalt der FCH Fans:
„Ich denke, die letzten drei Jahre – und ich möchte eigentlich gar nicht so viel über die Vergangenheit sprechen – waren etwas Außergewöhnliches für Heidenheim, wo sich natürlich viel getan hat in allen Bereichen. Wir hatten zu wenig Tickets für die Heimspiele. Aber Fan sein heißt jetzt auch, dabei zu bleiben und nach wie vor die Mannschaft zu unterstützen, auch wenn es jetzt für Heidenheim eine Liga weiter unten ist. Was aber für den 1. FC Heidenheim 1846, wenn man mal die ganze Geschichte nimmt, wo wir herkommen, immer noch etwas Besonderes sein sollte. So wollen wir das auch angehen gegen Mannschaften, die eine große Tradition haben, auch im Profifußball vor allem eine viel längere Tradition haben als wir. Wir haben uns in den letzten Jahren, im letzten Jahrzehnt, da gut entwickelt und fühlen uns jetzt auch da richtig aufgehoben und wissen auch, dass wir konkurrenzfähig sind in dieser Liga. Aber das müssen wir Woche für Woche neu zeigen. Und wie gesagt: 9000 Dauerkarten. Danke, dass alle dabeibleiben. Aber jetzt geht es nicht mehr darum, irgendwo im Vorfeld in solchen Dingen zu schwelgen, sondern zu sagen: Morgen ist der erste Spieltag. 2. Bundesliga heißt Kampf, Intensität, Leidenschaft. Die wollen wir auf dem Platz vorleben, brauchen aber unsere Fans genauso.“
…über ein mögliches Saisonziel:
„Das haben wir in der Vergangenheit jetzt in den ganzen Wochen gesagt: Wir wollen angreifen, in jedem einzelnen Spiel! Da kann man vorher nie genau sagen, wie es ausgeht. Das heißt aber für uns, wir sehen uns schon auch mit vielen Mannschaften, mit den meisten auf Augenhöhe. Natürlich gibt es eine Mannschaft wie den VfL Wolfsburg, das ist der große Favorit. Aber danach kommen Mannschaften, die sind auf Augenhöhe. Das bedeutet, dass wir uns jetzt nicht irgendwo abheben in einer exorbitanten Form. Aber wir fallen auch nicht ab. Heißt: Wir sind in jedem Spiel konkurrenzfähig. Da möchte ich sehen, dass wir in jedem Spiel wirklich auch fighten um die drei Punkte. Natürlich wissen du erst mal den Existenzkampf 2. Liga bestehen. Das sieht man letztes Jahr beim VfL Bochum, die abgestiegen sind und den Trainer wechseln mussten, lange Zeit ganz unten dringehangen sind und dieses Jahr wieder zum Favoritenkreis zählen. Dass so eine Saison passieren kann, wenn ein paar Dinge nicht stimmen. Auf der anderen Seite sind wir selbstbewusst. Unsere Stärken gilt es, auf dem Platz zu bekommen. Dann können wir auch vorne mitspielen. Deswegen ist alles möglich.“